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Shift #3: Vom (Nicht-)Produktiven

27.5.20 | Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

Eingabedatum: 18.05.2020

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27. Mai 2020, 18 Uhr
Shift #3 widmet sich dem Produktivitätsbegriff und seinen Implikationen in kunst- und kulturwissenschaftlichen wie wirtschaftlichen Kontexten. Vor dem Hintergrund sich stetig wandelnder Arbeits- und Lebensrealitäten sollen Optimierungs- und Effizienzdiskurse und ihre Wertedimension aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Gerade in der aktuellen Situation von eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten und einer daraus resultierenden Entschleunigung stellt sich die Frage, inwieweit das gesellschaftliche Verständnis von Produktivität und der damit verbundene Imperativ eventuell einer Revision bedürfen.

Dr. Wiebke Gronemeyer ist Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin und zur Zeit bei Metaplan Hamburg tätig, wo sie Wirtschaftsunternehmen und Bildungseinrichtungen u.a. mithilfe von einer von KünstlerInnen mitentwickelten Moderationsmethode berät.

Der Künstler Josef Strau formulierte in seinem gleichnamigen Aufsatz und im Rückgriff auf die Kölner Kunstszene der 1990er Jahre die „Non-Productive Attitude“ - eine künstlerische Haltung, die sich von der klassischen, objektbasierten Kunstproduktion distanzierte und stattdessen soziale und relationale Aspekte künstlerischer Praxis in den Vordergrund stellte.

Prof. Dr. Thomas Voit lehrt Wirtschaftsinformatik und Geschäftsprozessmanagement an der TH Nürnberg und forscht zu Anwendungssystemen des Gamification. Beim Gamification werden Spielelemente in spielfremde Arbeitskontexte integriert, um Motivation und Leistungsfähigkeit bei Anwendern zu steigern.

Die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Witzgall ist Leiterin des cx centrums für interdisziplinäre Studien der Akademie der Bildenden Künste München und setzt sich in ihrer Forschungsarbeit mit dem Wirkungsverhältnis von Kunst und Wissenschaft auseinander.
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Das Programm KUNST – TRANSFER – PRAXIS versteht sich als klassen- und fächerübergreifende Plattform, die Wissens- und Handlungsbereiche künstlerischer Ökonomien und Ausstellungspraktiken untersucht und miteinander in Beziehung setzt.

Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Bingstraße 60 | 90480 Nürnberg
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Presse


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