Points of View. Orte der Fotografie

Bilder von Orten und Nicht-Orten

20.10.2012 – 27.01.2013 | Kunstverein Hildesheim
Eingabedatum: 20.10.2012

bilder

"Points of view" zeigt Bilder von Orten und Nicht-Orten, von Heimat und Fremde, von Kultur und Natur im Zeitalter ihrer Medialisierung und Globalisierung. Dabei kündet die Art und Weise, in der Künstlerinnen und Künstler Landschaften und urbane Räume in Szene setzen, von deren jeweiliger Strategie, ein gültiges Bild der Welt zu schaffen. "Points of view" verbindet den physischen Standpunkt von Künstler und Kamera mit dem Verhältnis des Erzählers zum Erzählten, mit der Beziehung von Bild und Wirklichkeit. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kunstvereins Hildesheim mit dem Roemer- und Pelizaeus- Museum Hildesheim.

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kehrer Verlag, Heidelberg der Katalog "Points of view. Orte der Fotografie" (deutsch/englisch). Er integriert eine Reihe von Atelierbesuchen, die seit 2008 von Studierenden der Universität Hildesheim durchgeführt und unter dem Titel Lokaltermine im Magazin Photonews dokumentiert wurden.

Beteiligte Künstler: Oliver Boberg, Thomas Dillmann, Christoph Engel, Katharina Gaenssler, Andreas Gefeller, Christoph Girardet, Eva Leitolf, Michael Reisch, Jörg Sasse, Edgar Lissel und Hans Christian Schink.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Am Steine 1-2
31134 Hildesheim
kunstverein-hildesheim.de

pr






Daten zu Jörg Sasse:

- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Kunstverein Palais für aktuelle Kunst Glückstadt 2016

- Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

- Prague Biennale 6, 2013

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung DZ Bank, Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Jörg Sasse



Malerei ohne Malerei


Der Ausstellungskatalog "Malerei ohne Malerei" ist anläßlich der gleichnamigen Ausstellung im Museum der Bildenden Künste Leipzig erschienen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der Bildenden Künste Leipzig und des Siemens Arts Program.

Wie Katalog- und Ausstellungstitel bereits vermuten lassen, geht es hier nicht um ein Malereiprojekt im üblichen Sinne, sprich: Gemälde, die im Kontext historischer oder zeitgenössischer Diskurse einen Dialog führen. Die Abbildungen in dem großzügig gestalteten und anregenden Katalog zeigen Installationen, Fotografien, computergenerierte Bilder, Filmstills und Objekte, aber kein einziges gemaltes Bild.

Malerei als Ausstellungsthema ohne Malerei? "Das Malerische ist nicht an das Medium gebunden", so heißt es im Vorwort des Mitherausgebers Hans-Werner Schmidt. Dementsprechend bildet das Malerische eine grundlegende Gemeinsamkeit, die den ausgestellten Arbeiten - nicht nur nach Meinung der Theoretiker, sondern auch nach verschiedenen Aussagen der Künstler - in der einen oder anderen Weise anhaftet. "Meine Ideen kommen aus der Malerei, selbst wenn ich nicht male" heißt es in einem den Katalogtexten vorangestellten Zitat von Donald Judd.

Es sind also Arbeiten zu sehen, denen eine malerische Vision zugrunde liegt: so bspw. Abbildungen der Video-Arbeit "Catherine´s Room" von Bill Viola mit ihren offensichtlichen Bezügen auf die Malerei des Quattrocento; oder, die Typografie auf Leinwand mit dem Titel "Peintures" von Marcel Broodthaers, der das Bild als Sprachspiel innerhalb der formalen und inhaltlichen Möglichkeiten von Malerei thematisiert; oder, der Diskurs von Jeremy Blake über die manipulative und gestalterische Kraft von computergenerierte Bildern im Vergleich zur Malerei; usw. Zu jedem einzelnen Künstler läßt sich ein möglicher Interpretationsansatz innerhalb des Bezugsrahmens von Malerei finden, was die unterschiedlich lesenswerten Katalogbeiträge auch eingehend tun.

Ob das Spiel aufgeht, möge der Leser des Kataloges selbst entscheiden.

Im Katalog besprochene Künstler: Jeremy Blake, Jörg Sasse, Andreas Gursky, Jeff Wall, Tom Hunter, Bill Viola, Bas Jan Ader, Cosima von Bonin, Peter Friedel, Marcel Broodthaers, Jeroen de Rijke / Willem de Rooij, David Claerbout, Joyce Wieland, Hans-Peter Feldmann, Anne Katrine Dolven, Edith Dekyndt, Paul Graham, Cai Guo-Qiang, Guillaume Bijl, John M Armleder, Donald Judd, Dominique Gonzalez-Foerster, Marijke van Warmerdam, Heimo Zobernig.

©Carola Hartlieb


KUNSTKÖLN-Preis 2005 wird an Thomas Schütte verliehen


Preisverleihung am 22. Februar 2005 um 19.00 Uhr in der Sonderausstellung

Hinsichtlich seiner Produktivität und Vielseitigkeit ist Thomas Schütte (geb. 1954) eine Ausnahmeerscheinung unter den zeitgenössischen Künstlern in Deutschland. Einem breiten Publikum bekannt geworden ist er vor allem durch seine Architekturmodelle und Skulpturen - die "Großen Geister" aus Aluminium, die wuchtigen Stahl- und Bronzefrauen und die farbigen Keramikobjekte. Weniger bekannt hingegen ist das bemerkenswerte graphische Oeuvre des Künstlers, seine Aquarelle und insbesondere seine Radierungen.
Bei der Radierung handelt es sich um eine klassisch-handwerkliche Tiefdrucktechnik, deren ästhetische Qualitäten sich vor allem den diffizilen Ätzverfahren der Druckplatte verdanken. Für seine Verdienste um die grafischen Künste wird er in diesem Jahr mit dem KUNSTKÖLN-Preis geehrt. Die Preisübergabe findet anlässlich der Vernissage der KUNSTKÖLN (23.-27.02.2005) am Dienstag, den 22. Februar 2005, um 19.00 Uhr in der Sonderausstellung, Obergeschoss Halle 1, Stand 5, statt.

Thomas Schütte hat die Radierung "als sein ideales Medium" erst im Jahr 2002 entdeckt. Seither ist eine ganze Reihe an fast tagebuchartigen Serien mit Pflanzen- und Tiermotiven, Portraits von Freunden und Selbstportraits entstanden. Jedes einzelne Blatt artikuliert eine lustvolle Experimentierfreude in jedem Stadium der Radiertechnik, angefangen beim Gravieren und Bezeichnen der Platte über die Eingriffe des Ätzens und den Farbauftrag bis hin zum abschließenden Druck. Durch seinen gänzlich unbefangenen und unkonventionellen Umgang mit dem Entstehungsprozess der Radierung hat Schütte diese traditionelle Technik um ganz neue, vitale Ausdrucksmöglichkeiten bereichert.

Der KUNSTKÖLN-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird gemeinsam vom Bundesverband Deutscher Kunstverleger e.V. (BDKV), Frankfurt/Main, und der Koelnmesse vergeben. Mit dem Preis zeichnet die Internationale Messe für Editionen, Art Brut, Kunst nach 1980 und Fotografie Künstler und Institutionen aus, die zur Verbreitung der druckgrafischen Technik und von Editionen beigetragen haben. Die bisherigen Preisträger waren: Felix Droese (1996), Ottmar Hörl (1997), Dieter Roth (1998), Thomas Huber (1999), Thomas Bayrle (2000), Astrid Klein (2001), Sigmar Polke (2002), Jörg Sasse (2003) und das Kupferstichkabinett Berlin (2004).

Die Preisverleihung ist verbunden mit einer Präsentation zweier großer Serien von Radierungen des Künstlers aus jüngster Zeit. Thomas Schütte selbst gestaltet die Ausstellung.

koelnmesse.de






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