"deutsche malerei zweitausenddrei" im Frankfurter Kunstverein (15.1.-13.4.03)

jonathan-meese
Eingabedatum: 13.01.2003



bilder

Der erste Versuch einer Positionsbestimmung zur aktuellen Malerei im Jahre 2003: ab morgen, dem 13.1.03, beginnt im Frankfurter Kunstverein eine Ausstellung mit über 50 Künstlern, die sich mit Malerei auseinandersetzen. Ob die offensichtlich ungebrochene Kontinuität von Malerei und die fortdauernde Beschäftigung mit diesem Medium gesellschaftliche, ästhetische oder neue künstlerische Impulse zu geben vermag, wird die Ausstellung zeigen.

Presseerklärung / Auszug: "deutschemalereizweitausenddrei widmet sich dem in Deutschland nach wie vor populärsten Genre: der Malerei. "Was bedeutet Malerei heute?" ist eine der zentralen Fragestellungen der Ausstellung. Die verstärkte Hinwendung zur Malerei gerade auch der jüngeren Generation stellt zudem die Frage, welches Interesse jenseits formaler Kriterien sich mit diesem Medium verbindet. Gezeigt werden deshalb Positionen, die gewöhnlich in unterschiedlichen Diskursen und Ausstellungszusammenhängen verhandelt und gezeigt werden. Nicht nur figurative Positionen haben in den letzten Jahren eine "Politisierung" der Malerei vorangetrieben; auch abstraktere Positionen artikulieren eine Hinwendung zur Bestandsaufnahme des Jetzt.
...
Die Ausstellung präsentiert über 50 aktuelle Positionen vorwiegend jüngerer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler. Zahlreiche Arbeiten werden direkt vor Ort im Frankfurter Kunstverein als Wandmalerei realisiert.

Künstler/innen: Tomma Abts , Yesim Akdeniz Graf, Kai Althoff, Monika Baer, Frank Bauer, Dirk Bell, Ümit Bilgi, Henning Bohl, André Butzer, Thomas Eggerer, Tim Eitel, Jesko Fezer / Axel John Wieder, Lutz Fezer, Christian Flamm, Carsten Fock, Caroline von Grone, Katharina Grosse, Gabi Hamm, Sebastian Hammwöhner / Uwe Henneken / Dani Jakob / Gabriel Vormstein, KlausHartmann, Eberhard Havekost, Thilo Heinzmann, Andreas Hofer, Sergej Jensen, Johannes Kahrs, Kiron Khosla, Jutta Koether, Hendrik Krawen, Kalin Lindena, Dietmar Lutz, Antje Majewski, Bernhard Martin, Rupprecht Matthies, Jonathan Meese, Birgit Megerle, Stephan Melzl, Klaus Merkel, Stefan Müller, Martin Neumaier, Frank Nitsche, Silke Otto-Knapp, Susanne Paesler, Gunter Reski,Anselm Reyle, Thomas Scheibitz, Tilo Schulz, Andreas Schulze, Eva Schwab, Markus Selg, Torsten Slama, Johannes Spehr, Lee Thomas Taylor, Wawrzyniec Tokarski, Corinne Wasmuht, Thomas Werner, Johannes Wohnseifer, Daniela Wolfer, Katharina Wulff, Amelie von Wulffen

Kurator: Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein / Ko-Kurator: René Zechlin"


frankfurterkunstverein | markt 44 | 60311 frankfurt am main.
| tel: +49 (0)69 / 2193140| oeffnungszeiten di-so 11-19
fkv.de





ch








Daten zu Jonathan Meese:

- abc 2014

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- ArtZuid2013, Amsterdam

- Berlin Biennale 1998

- Contemporary Fine Arts

- Frieze London 2016

- Galerie Krinzinger

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- MoMA Collection

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Stuart Shave/Modern Art

Weiteres zum Thema: Jonathan Meese



ART FORUM BERLIN 2001 / Abschlußbericht


Volker Diehl zog auf der abschließenden Pressekonferenz zum ART FORUM BERLIN eine positive Bilanz seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der European Galleries und prophezeite der Messe gute Aussichten. In Zukunft liegt die Organisation des ART FORUM BERLIN in den Händen der Messe Berlin GmbH, die durch einen Beirat unterstützt wird. Den Kern des Beirates bilden die Berliner Galeristen Judy Lübke (Eigen Art), Thilo Wermke (Galerie Neu), Burkard Riemschneider (Galerie neugerriemschneider).

Abschlußzahlen zur Messe: 1000 Besucher mehr als im letzten Jahr 20.000) zog das ART FORUM BERLIN an, die Vernissage konnte mit 8.400 Besuchern sogar einen neuen Rekord verzeichnen. Außerdem wurden 1.200 Journalisten aus 35 Ländern gezählt sowie 172 Galerien aus 28 Ländern mit Werken von über 1.900 Künstlern.

V erkäufe: u.a.: eine Skulptur von Anish Kapoor (65.000,- engl.Pfund), eine Skulptur von Tony Cragg (86.000,-DM), eine Arbeit von Fang Lijun (40.000,-$), eine Fotoarbeit von Man Ray (36.000,-DM), eine Bodenarbeit von Helen Mirra (9.000,-$), eine 3-teilige Arbeit von Jonathan Meese (35.000,-DM), eine Arbeit von Daniele Buetti (16.000,-DM), eine Arbeit von Richard Prince (28.000,-DM), eine Fotoarbeit von Thomas Ruff (45.000,-DM), eine Leinwandarbeit von Via Lewandowsky (16.000,-DM)

Auszeichnung des besten Standes auf dem ART FORUM BERLIN

Gestern, am 10.01, wurden der internationale Gemeinschaftsstand der Galerien Michael Neff (Frankfurt a.M.) und Maccarone (New York) für den besten Stand in der Kategorie "etablierte Galerie" ausgezeichnet.
In der Kategorie "Project Spaces" erhielt die Berliner Galerie "Koch & Kesslau" den Preis für den besten Stand.
Die prämierten Galerien erhalten ein Preisgeld von 3.000,-Euro

Jonathan Meese in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt (16. Januar – 12. April 04)


Was der Ausstellungstitel "KÉPI BLANC, NACKT" in aller Ausführlichkeit bedeutet und inwieweit sich das Meese´sche Universum dahinter verbirgt lesen Sie hier:

Pressemitteilung / Auszug: “KÉPI BLANC, NACKT” ist die Kurzform des Ausstellungstitels, der in seiner gesamten Länge wie folgt lautet: “DR. NO’S DIAMANTENPLANTAGE, des PHANTOMMÖNCH’S PRÄRIEERZHALL, nahe den wässrigen GOLDFELDERN des DR. SAU, dabei die DSCHUNGELHAUT über die ZAHNSPANGE des erntefrischen GEILMÄDCHENS ,SAINT JUST‘. (DER PLANETENKILLER DR. FRAU)”. Der Titel führt bereits mitten in das Meese’sche Universum. In einer Flut von Bildern, Wortkreationen, Texten und Objekten aller Art prallen Figuren und deren jeweilige Weltbilder aufeinander: Stanley Kubrick trifft auf Richard Wagner, Stalin begegnet Zardoz; Heidegger, Klaus Kinski, Hitler, Marquis de Sade, Mishima, Balthus, Romy Schneider, Dr. No, Jungfrauen und Busenwunder sind nur einige weitere Personen, die Meeses pseudopsychotische Welten bevölkern. In den Überblendungen von Mythos, Kunst und Politik verschwimmen die Grenzen zwischen den Begriffen. Meese begibt sich zwischen alle und alles und schafft in bewusster Überschreitung einen spezifischen Kosmos, der ebenso aus der Vergangenheit und Gegenwart seiner persönlichen Sphäre wie aus der Weltgeschichte schöpft.

Jonathan Meese, 1970 als Sohn deutsch-walisischer Eltern in Tokio geboren, hat seit 1998 mit raumgreifenden Installationen sowie mit Aktionen und Performances die Aufmerksamkeit der internationalen Kunstwelt auf sich gezogen. Die Installation “KÉPI BLANC, NACKT” in der Schirn Kunsthalle besteht aus einer sich immer weiter entwickelnden Raumfolge. Den Eingang bildet ein kleiner Raum mit nachgerade sakraler Atmosphäre, der wie eine ägyptische Grabkammer anmutet. Aus der meditativen Dunkelheit löst sich unter anderem in der Mitte ein dramatisch angestrahltes Podest, das eine Porträtbüste ohne jegliche Gesichtszüge trägt. Wer dargestellt ist, erschließt sich aus der Bezeichnung, die in großen Lettern eingeritzt ist. Es handelt sich um Balthus, den umstrittenen französischen Maler, der mit seinem skandalisierten Werk um die erotische Darstellung junger Mädchen ebenso geschmäht wie verehrt wurde. Der folgende salonartige Raum “La Chambre secrète de Balthys par Jonathan Meese (2001)” ist ein greifbarer Bezug auf den von Meese bewunderten Künstlerkollegen. Das Zimmer vermittelt im Gegensatz zu den restlichen Räumen eine behagliche, großbürgerliche Atmosphäre, wohlgeordnet und aufgeräumt. Dominiert wird das Zimmer von Gemälden, die meist Selbstporträts von Meese darstellen. Meese sucht hier wie schon seit einigen Jahren die Auseinandersetzung mit dem klassischen Medium der Malerei, die in seinem Werk beinahe wie ein Fremdkörper erscheint, da er ja mit der Verwendung billiger und vergänglicher Materialien als Sammler von Abfallprodukten der Popkultur und Wegwerfgesellschaft bekannt geworden ist. . . ."

Ausstellungsdauer: 16. Januar – 12. April 2004

Öffnungszeiten: Di., Fr. – So. 10 – 19 Uhr, Mi. und Do. 10 – 22 Uhr.

Foto:Installationsansicht KÉpi blanc, nackt , 2001-2003
Courtesy Sammlung Falckenberg, Hamburg
Foto: Jochen Littkemann

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, D-60311 Frankfurt, Telefon: (+49-69) 29 98 82-118, schirn.de
  • ART FORUM BERLIN 2001 / Abschlußbericht

  • "deutsche malerei zweitausenddrei" im Frankfurter Kunstverein (15.1.-13.4.03)

  • Verschluckt* und geschützt - 1500 Jahre Sonderschutz für 50 Kunstwerke

  • SOS-Kunststück - begeistert Kunstkenner und Schnäppchenjäger

  • Paul McCarthy - Haus der Kunst, München (12.06.-28.08.05)

  • Carsten Ahrens wird neuer Direktor des Neuen Museum Weserburg, Bremen

  • Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06)

  • SOS-Kunststück Die Chancen stehen 1:150 ein Meisterwerk zu ergattern!

  • Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)

  • Die Juni-/Juli-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • HEARTBREAKER-Kunstaktion zum Welt-Aids-Tag

  • Das deutungsreiche Spiel - Von der Heydt Museum Wuppertal (24.6.-30.9.07)

  • Paul Thek - Zentrum für Kunst und Medientechnologie / ZKM, Karlsruhe (15.12.07 - 30.3.08)

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • Von Munch bis Beckmann, von Jorn bis Gertsch - Kunsthalle Emden (20.9.-30.11.08)

  • "... ich ist ein anderes" - Zum Buch >Die Inszenierung des Künstlers<, Hg. Anne Marie Freybourg

  • Drei - Das Triptychon in der Moderne

  • Jonathan Meese im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen (01.05.- 30.08.09) - de/en

  • Rirkrit Tiravanija. Just Smile and Don´t Talk - Kunsthalle Bielefeld

  • Spezial: Eva Biringer aus Wien über eine Hommage an Schlingensief

  • Die Bretter, die die Kunst bedeuten

  • Kienholz. Die Zeichen der Zeit.

  • Werner Büttner. Gemeine Wahrheiten

  • Die Gruppe SPUR, der Pop und die Politik

  • Jonathan Meese

  • Aktuelle Buchliste

  • Franz Erhard Walther

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Bittersüße Zeiten - BAROCK und GEGENWART

  • DEUTSCHE KUNST NACH 1960

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Galerien und Kunsthändler präsentieren zur Cologne Fine Art und COFA Contemporary Kunst aus 2 Jahrtausenden

  • Body & Soul

  • HFBK Hamburg – 250 Jahre Kunstausbildung in Hamburg

  • top




    Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:






      Anzeige
      berlin


      Anzeige
      Atelier



      Klangkunst von Marianthi Papalexandri-Alexandri und Pe Lang

      Die Arbeiten der in Zürich und Ithaka, New York arbeitenden Künstlerin sind an der Grenzlinie zwischen &#132;sound art&#147;, musikalischer Komposition, Skulptur und Performance verortet ... weiter


      Thea Djordjadze - INVENTUR SGSM

      Die georgische Künstlerin Thea Djordjadze (*1971) erregte in den letzten Jahren mit sublimen Rauminstallationen große Aufmerksamkeit in der internationalen Kunstszene. weiter


      Cooperations

      Am 18. Oktober 2017 stellte die Fondation Beyeler die dritte neue Sammlungspräsentation anlässlich ihres Jubiläumsjahres vor. weiter

      Home of the Brave. Absolventen der Städelschule 2017

      Mit insgesamt 38 Künstler_innen ermöglicht die diesjährige Präsentation einen fundierten Einblick in das facettenreiche Schaffen der Absolventen der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. weiter

      Maik + Dirk Löbbert: Hauptstraße

      Kunst und Wirklichkeit sind die beiden zentralen Pole im Werk von Maik und Dirk Löbbert. weiter


      Mehr als Fett und Filz – Materialien im Werk von Joseph Beuys

      Die Werke und mit ihnen die Materialien sind für Beuys Transportmittel seiner Ideen ... weiter


      Stefan Burger

      Nicht wenige Künstler*innen suchen seit einiger Zeit den Widerstand des Materials. Ihre Suche scheint nicht allein der Flucht aus der Langeweile angesichts der allzu vertraut gewordenen Oberflächen einer digital geprägten Welt geschuldet. weiter

      Alexander Kluge. Gärten der Kooperation

      Die beiden zentralen inhaltlichen Bezugspunkte der Ausstellung kreisen um die Metapher des Gartens und die Idee des Gemeinsamen. weiter


      Saâdane Afif. Ici. / Là-bas.

      In Düren und Montpellier wird die Arbeit „Ici. / Là-bas.“ von dem französischen Künstler Saâdane Afif zeitgleich gezeigt. weiter


      Denn hinter diesem Horizont liegt ein weiterer Horizont

      Die Ausstellung spiegelt den Blick der zeitgenössischen Kunst auf alternative Zukunftsentwürfe – mögliche Horizonte hinter dem jetzt sichtbaren Horizont. weiter


      MORE than ROME. Christoph Brech

      Ungewöhnlich, manchmal irritierend, oft verblüffend sind die Arbeiten des Münchner Bild- und Videokünstlers Christoph Brech. Seine Werke konzentrieren sich auf Phänomene der Zeit, der Übergänge, der Erinnerung. weiter

      graduiert ≈ präsentiert

      Vom 11. Oktober bis 12. November 2017 zeigt die Burg Galerie im Volkspark unter Arbeiten von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt aus den Jahren 2016 und 2017. weiter

      Ausstellung der Meisterschülerinnen/Meisterschüler der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

      Die Ausstellung versammelt traditionell zum Beginn des Akademischen Jahrs Arbeiten der Meisterschüler*innen, die im Winter- und Sommersemester ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben weiter


      Martin Parr: Souvenir - A Photographic Journey

      In seinen Arbeiten zeigt Martin Parr die gesellschaftliche Realität: Phänomene wie Konsum, Tourismus oder nationale Identitäten beleuchtet er aus einer unterhaltsamen Perspektive, die das Banale, Extreme und manchmal auch Abgründige im Alltäglichen sichtbar macht. weiter

      Roter Oktober. Kommunismus als Fiktion und Befehl

      Die russische Revolution kann als Beginn des proletarischen Zeitalters und der Etablierung international sehr unterschiedlicher Kommunismen gelten. Mittels zeitgenössischer Kunstwerke der verschiedensten Gattungen und Medien sowie einer Auswahl historischer Referenzwerke versucht die Ausstellung ... weiter