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TeleGen

Kunst und Fernsehen

1.10.2015 – 17.1.2016 | Kunst Museum Bonn
Eingabedatum: 25.09.2015

bilder

Wie lässt sich das scheinbar allmählich zu Ende gehende Fernsehzeitalter und seine visuelle Kultur aus der Sicht der Kunst beschreiben? Für die große Überblicksausstellung „TeleGen – Kunst und Fernsehen“ wurden 44 künstlerische Positionen von den frühen 1960er Jahren bis zur Gegenwart ausgewählt, die auf spannende Weise zeigen, wie sehr das Fernsehen unsere Sehgewohnheiten geprägt hat. Das „Prinzip Fernsehen“ wird dabei nicht in erster Linie im Kontext seiner technischen Massenmedialität verstanden, sondern als Instrument der Weltkonstruktion, als Denkraum und gesellschaftlicher Sinnstifter gleichermaßen. Diesem Ansatz folgend, beschränkt sich „TeleGen“ nicht auf Arbeiten der TV- und Videokunst im engeren Sinn, sondern verfolgt die Reflexion des „Televisuellen“ durch alle Gattungen. Besonders in den Blick genommen werden Motive wie das Fernsehstudio oder die Inszenierungsrituale der Talkshows, Soaps, Serien und das Infotainment der Nachrichtensendungen.

Die Ausstellung gliedert sich in insgesamt sieben über verschiedene Ebenen miteinander verschränkte Kapitel. Ein historischer Teil widmet sich den ersten künstlerischen Ansätzen der 1960er Jahre, die sich direkt mit dem Fernsehbild oder dem Fernsehgerät als Objekt auseinandersetzen und die Auswirkung des Fernsehens auf Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Film und Performance schon vor Beginn der Videokunst belegen. Ein zweiter Teil setzt in der zeitgenössischen Kunst an und beleuchtet die Auflösungserscheinungen des ehemals geradezu monolithischen Mediums Fernsehen im Zeitalter der Digitalisierung, Hybridisierung und Medienkonvergenz seit den frühen 1990er Jahren.

Künstler der Ausstellung:

Tauba Auerbach l Christiane Baumgartner l Joe Biel l Angela Bulloch l John Cage l César l Yvon Chabrowski l Mel Chin & The GALA Committee l Christoph Draeger/Reynold Reynolds l Bruce Conner l Thomas Demand l Simon Denny l Harun Farocki l Michel François l Lee Friedlander l Karl Gerstner l Melanie Gilligan l K.O. Götz l Matthias Groebel l Caroline Hake l Vania Heymann l Dennis Hopper l Stefan Hurtig l Isidore Isou l Christian Jankowski l Mischa Kuball l M+M l Fabio Mauri l Björn Melhus l Bea Meyer l Nam June Paik l Ulrich Polster l Tobias Rehberger l Julian Rosefeldt l Robert Sakrowski l Christoph Schlingensief l Paul Thek l Günther Uecker l Van Gogh TV l Angel Vergara l Wolf Vostell l Andy Warhol l Tom Wesselmann l Joseph Zehrer

KUNSTMUSEUM BONN
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn

kunstmuseum-bonn.de

Presse






Daten zu Tobias Rehberger:

- * 1966 Esslingen am Neckar
Studium an der Städelschule in Frankfurt
- 30 Künstler / 30 Räume, 2012
- abc 2014
- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Berlin Biennale 1998
- Biennale Venedig 2009
- Eine Geschichte Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou, 2016
- Gallery Weekend Berlin 2016
- Gio Marconi - Gallery
- Glück happens - Kunstpalais, Erlangen
- Gwangju Biennale, 2012
- Kunstverein Braunschweig 2015
- Manifesta 1, 1996
- Manifesta 2, 1998
- Medienturm Kunstverein Graz
- Pilar Corrias Gallery
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- SAMMLUNG WEMHÖNER
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- skulptur projekte münster 1997
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Tobias Rehberger



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Die Sammlung der Deutschen Bank (7.6.02)

  • Schwarzwaldhochstraße

  • Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume

  • Portikus Frankfurt: Tobias Rehberger, Olafur Eliasson und Zumtobel Staff, Louise Lawler (16.07.-10.08.03)

  • Minimale Konzepte - Kunstmuseum Wolfsburg (16.12.04-20.02.05)

  • Shortlist-Kandidaten für blueOrange 2006 nominiert

  • Gabriel Orozco gewinnt den blueOrange 2006

  • Martin Kippenberger und Tobias Rehberger - Städel Museum, Frankfurt (29.9.06-4.3.07)

  • "Personal Affairs. Neue Formen der Intimität" - Museum Morsbroich, Leverkusen (3.12.06-17.02.07)

  • "Modelle für Morgen: Köln" - European Kunsthalle, Köln (2.3.-28.4.07)

  • Art Goes Underground - Nord-Süd Stadtbahn, Köln

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • Tobias Rehberger - Museum Ludwig, Köln (28.06. - 21.09.08)

  • Interieur/Exterieur: Wohnen in der Kunst

  • Extended - ZKM, Karlsruhe (21.5.-18.10.09)

  • Janette Laverrière - Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (25.7.-08.11.09)

  • Susanne Gaensheimer wird neue Kommissarin für den Deutschen Pavillon der 54. Biennale von Venedig

  • Glück happens - Kunstpalais, Erlangen

  • Karl Ströher-Preis für Cyprien Gaillard - Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a. M.

  • Beziehungsarbeit – Kunst und Institution

  • CAR CULTURE. Medien der Mobilität

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Tobias Rehberger

  • 30 Künstler / 30 Räume

  • Hector-Kunstpreis & Hector-Förderpreis 2012

  • Rineke Dijkstra. The Krazy House

  • Auf Zeit. Was hinter dem Putz steckt

  • Macht der Machtlosen

  • Tobias Rehberger

  • vkunst frankfurt VI „mon amie l’image“

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Tobias Rehberger - Klotz am Bein. Skulpturen aus der Sammlung

  • fünfhochzwei

  • PLASTIC AGE - Ausstellung. Vorträge. Symposien.

  • Give Love Back. Ata Macias und Partner

  • Tobias Rehberger – Der Raum dazwischen und andere Verhältnisse

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • KATRIN KAMRAU - JERONIMO VOSS | GWK-FÖRDERPREIS KUNST 2014

  • Rundgänge an den Hochschulen

  • Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • ÄRGER IM PARADIES

  • VOM GROSSEN UND GANZEN

  • DEUTSCHE KUNST NACH 1960

  • Junge Kunst aus 8 Akademien

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • TeleGen

  • Wie leben? – Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto

  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

  • Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou

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      Die im Iran aufgewachsene und in den USA lebende Künstlerin Shirin Neshat (geb. 1957) nimmt eine zentrale Position im Diskurs um das Verhältnis zwischen Orient und Okzident ein. weiter


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