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Rosemarie Trockel


Eingabedatum: 31.05.2011

bilder

Seit Rosemarie Trockel Anfang der 80er Jahre in Köln und Bonn mit Zeichnungen, Objekten und Strickbildern an die Öffentlichkeit trat, gehört sie zu den bedeutendsten und weltweit anerkannten Künstlerinnen ihrer Generation. Ihr Werk zeichnet sich durch das konsequente Überschreiten von Gattungsgrenzen aus und umfasst heute, neben den berühmten Woll- und Herdplattenbildern, auch Videos, Keramiken und Objektassemblagen. So beeindruckend diese mediale Vielseitigkeit für sich genommen auch schon sein mag, so sehr bildet doch die Zeichnung eine zentrale Konstante in ihrem Schaffen. Schon zu Schülerzeiten zeichnet sie und spätestens mit dem Studium an den Kölner Werkschulen wird die Gattung zu ihrem persönlichen Leitmedium, mit dem sie sich bis in die jüngste Zeit fortwährend beschäftigt. Von daher spielt die Zeichnung eine für die Entwicklung des Gesamtwerks zentrale Rolle und es überrascht deshalb auch nicht, dass sie als gedanklich-gestalterischer Ausgangspunkt für viele später entstandene Bilder, Objekte, ja sogar Videoarbeiten dient. In diesem Sinn ist sie Triebfeder und Experimentierfeld für ein Werk, das sich seinerseits im Mikrokosmos der Zeichnung spiegelt. Deutlicher vielleicht als in anderen Medien zeigt sich hier die zentrale Motivation für ihr Schaffen, die im Wunsch nach Selbsterkundung und Selbstdefinition liegt.

Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und in Kooperation mit dem Kunstmuseum Basel entwickelte Ausstellung zeigt über 200 Papierarbeiten – Zeichnungen, Collagen und Buchentwürfe – und ist damit die umfassendste Präsentation ihres zeichnerischen Werks. Am ‚bildmächtigsten’ sind vielleicht die Zeichnungen, die experimentellen Charakter tragen, gleichwohl in oft systematischer Weise zentrale Fragestellungen ihres Werks behandeln. So dokumentieren sie thematische Schwerpunkte, wenn Trockel sich in Zeichnungsfolgen etwa mit dem Thema „Maske und Gesicht“ oder „Traum und Bewusstsein“ auseinandersetzt. Die Buchentwürfe erproben den Dialog von Bild und Sprache, Bild und Schrift, und besitzen damit diskursive Qualitäten. Vom Grundsatz her suchen sie eine über das singuläre Bild hinausgehende Vertiefung von Inhalten. Erst seit wenigen Jahren ausgestellt, bilden sie eine Art Ideenarchiv, aus dem Rosemarie Trockel bis heute schöpft. Mit den Collagen, die seit dem Jahr 2004 entstehen, hat die Künstlerin eine Form gefunden, ihre Zeichnungen und Dokumente aus verschiedensten Phasen ihrer Arbeit zusammenzufügen und dadurch, unabhängig von einer Chronologie, dauerhafte Konstellationen zu schaffen. Gerade die Collage verdeutlicht damit, dass die Zeichnungen trotz ihrer Autonomie vielfältig mit Trockels sonstigem Schaffen verbunden sind.

Abbildung: Benachbarte Felder, 1990
Papiercollage, Faden auf kariertem Papier
33,9x43,4 cm
Courtesy Sprüth Magers Berlin London

Öffnungszeiten: Di bis So 11.00 – 18.00 Uhr / Mi 11.00 – 21.00 Uhr

KUNSTMUSEUM BONN
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113Bonn
T +49(0)2 28 77-6260
kunstmuseum-bonn.de

Medienmitteilung



Rosemarie Trockel:


- * 13. November 1952 in Schwerte

- 1st Parasophia Kyoto International Festival of Contemporary Culture 2015

- 30 Künstler / 30 Räume, 2012

- ars viva Preistraeger

- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Biennale Venedig 2011

- Biennale Venedig 2013

- Biennale Venedig 2019

- BKV Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. 2017

- Daimler Art Collection

- documenta 10, 1997

- documenta 13, 2012

- evn sammlung

- Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel, 2006

- Frieze LA 2019

- Georg Kargl Fine Arts

- Gwangju Biennale, 1997

- Gwangju Biennale, 2014

- Heidelberger Kunstverein

- Istanbul Biennial, 1995

- Istanbul Biennial, 1999

- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung

- MACBA COLLECTION

- Manifesta 1, 1996

- MoMA Collection

- Museo Reina Sofía, Collection

- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance

- Preisträger 2014, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung

- Preistraeger Goslarer Kaiserring

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung DZ Bank, Frankfurt

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
  • WallWorks

  • Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)

  • September-Auktion in Hamburg bei Ketterer Kunst (09.02)

  • Sammlung Goetz - Interview mit Ingvild Goetz (Nov 02)

  • Ausstellungsbesprechung: "SCHWEIGEN" (27.3.03)

  • Nam June Paik Award 2004 (Ausstellung PhoenixHalle / Dortmund: 4.9.-7.11.04)

  • Europäische Kunsthalle Köln (16.3.2005)

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • Rosemarie Trockel - Museum Ludwig Köln (29.10.05-12.2.06)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

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