ZKM IN INDIEN: ZKM organisiert Coding CultureHackathon und Auslandsstation der Ausstellung

Open Codes in Mumbai

01.02.-02.02.2018 | Goethe-Institut Mumbai
Eingabedatum: 29.01.2018

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Delegationen des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe besuchen den Hackathon im Goethe-Institut Mumbai. Das ZKM | Karlsruhe ist weltweit als „Exportmaschine“ von Veranstaltungen und Ausstellungen zu digitalen Themen unterwegs – und stärkt dabei das globale Ansehen des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe als Motoren des digitalen Wandels.

Aktuell bereitet das ZKM eine Auslandstation des überaus erfolgreichen Ausstellungs- und Wissensexperiments Open Codes. Leben in digitalen Welten für das Technologieland Indien vor. Das Ausstellungskonzept wird dafür unter dem Titel Open Codes. Digital Culture Techniques weiterentwickelt. Die Eröffnung findet am 06. April 2018 im Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan in Mumbai statt. Die Ausstellung ist dort für zwei Monate, bis zum 02. Juni 2018, zu erleben. Als Vorbereitung für die Ausstellung organisiert das ZKM den Coding Culture-Hackathon, der am 01. und 02. Februar 2018 ebenfalls im Goethe-Institut Mumbai stattfindet und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziell unterstützt wird. Der Hackathon zielt darauf ab, etablierte Kulturinstitutionen mit CoderInnen zusammenzubringen, um neue Formen der Kollaboration zu erproben. Damit hat das ZKM erstmals einen Hackathon in Indien initiiert, der Kulturinstitutitionen mit Open Communities der lokalen Programmiererszene zusammenführt. Über die Dauer von zwei Tagen sollen nicht nur experimentelle Apps und Websites für die Vermittlung von Kunst entwickelt werden, sondern auch Kunstwerke entstehen, die sich im Spannungsfeld von „Code“ und „Kunst“ bewegen.

Coding Culture-Hackathon
Der Hackathon basiert auf der Idee von „OpenData“ bzw. „OpenGLAM“ (GLAM: Galleries, Libraries, Archives and Museum). Um neue Zielgruppen an die kulturellen Werte und Inhalte der Museen heranzuführen, müssen Daten und Wissen der Museen für alle frei zugänglich sein. Verschiedene Projektteams sollen während des Hackathons kreative digitale Lösungen für die Erweiterung der musealen Angebote entwickeln. Das ZKM hat mit Unterstützung des Goethe-Instituts Mumbai für den Hackathon renommierte Museen wie das CSMVS (Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya, Formerly Prince of Wales Museum of Western India) und das Dr. Bhau Dji LadStadtmuseum in Mumbai gewonnen, die auf dem Weg ins digitale 21.
Jahrhundert durch die Initiative des ZKM nun in einen neuen, innovativen Dialog mit Technologie treten. Wichtiger Kooperationspartner des Hackathons ist zudem das Künstlerkollektiv CAMP (pad.ma / indiancine.ma), das Videosammlungen in Mumbai und in Bangalore in Form einer Open Access-Onlinedatenbank (bereits seit zehn Jahren) zugänglich macht.

Delegationen besuchen Hackathon
Die Delegationen des Landes Baden-Württemberg, unter Leitung von Staatssekretärin Petra Olschowski, sowie der Stadt Karlsruhe, unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, werden am 1. Februar 2018 den Hackathon im Goethe-Institut besuchen und Einblicke in die verschiedenen Projekte erhalten.

Der Hackathon am 1. und 2. Februar 2018 ist als Kickoff-Event angelegt: Über zwei Tage erarbeiten verschiedene Projektteams Ideen und Prototypen, die im Anschluss an das Event innerhalb von vier Wochen, bis zum 4. März 2018, zu umsetzbaren Ergebnissen weiterentwickelt werden sollen. Eine Jury, die sich aus VertreterInnen der teilnehmenden Kulturinstitutionen zusammensetzt, wird über die Resultate entscheiden und ein GewinnerInnen-Team auswählen. Einen Tag nach der Eröffnung der Ausstellung Open Codes. Digital Culture Techniques, am 07. April 2018, werden im Rahmen einer Preisverleihung die GewinnerInnen bekanntgegeben und mit einer Reise nach Karlsruhe ausgezeichnet. Im ZKM treffen die GewinnerInnen während der Gulaschprogrammiernacht (10.–13.05.2018), dem zweitgrößten Hackertreffen Europas, Coder aus der Region und ganz Deutschland. Sie können sich mit den Programmierern vor Ort vernetzen, den IT-Standort Karlsruhe und den „Originalschauplatz“ von Open Codes im ZKM intensiv kennenlernen.

Ausstellung im Goethe-Institut Mumbai / Max Mueller Bhavan
07.04.–02.06.2018
Open Codes. Digital Culture Techniques
https://coding-culture.zkm.de/

Presse








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6. Internationale Foto-Triennale in Esslingen (18.7.-3.10.04)


Das Thema der 6. Internationalen Foto-Triennale lautet "Recherche - entdeckt! Bildarchive der Unsichtbarkeiten". 16 Künstler Künstler aus acht Ländern - darunter bekannte Namen wie Richard Prinz, Olafur Eliasson oder Edward Ruschka - zeigen in diesem Rahmen ihre Arbeiten.

"<<Bilder für sich alleine haben keine Macht; sie bedürfen eines inhaltlichen Rahmens, einer institutionellen Einbindung oder zumindest einer Unterschrift, um zu einer Bedeutung zu kommen. Anders formuliert: Ein Bild ist höchst unselbstständig, der Begriff des ›autonomen‹ Bildes entsprechend fragwürdig; erst in Verbindung mit Worten oder einer Umgebung, die klar codiert ist, kann ein Bild auf einmal selbst zu einem Code werden und dann sogar besser als vieles andere dazu dienen, Bedeutungen auszudrücken.>> (Wolfgang Ulrich in seinem Katalogbeitrag zur 6. Internationalen Foto-Triennale.)

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Ein umfangreiches Rahmenprogramm von Ausstellungen und Vorträgen an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Stadt ergänzt die 6. Internationale Foto-Triennale 2004; es ist durch den Kunstwissenschaftler Marko Schacher inhaltlich betreut und organisiert." (Quelle: Villa Merkel)

Teilnehmende Künstler: The Atlas Group, Guillaume Bijl, Monika Brandmeier, Willie Doherty, Olafur Eliasson, Hamish Fulton, Charles Gaines, Daniela Keiser, Jochen Lempert, Bettina Lockemann, Peter Piller, Richard Prince, Martha Rosler, Ed Ruscha, Erik Steinbrecher, Ralf Weißleder


Dauer: 18.07.– 03.10.2004

Öffnungszeiten: Di. 11 – 20.00 Uhr, Mi. – So. 11 – 18.00 Uhr

Villa Merkel | Pulverwiesen 25 | 73726 Esslingen

www.villa-merkel.de


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