Videos aus dem Jahr 2009, eine Auswahl der Redaktion


Eingabedatum: 23.12.2009


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Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und alles Gute im neuen Jahr. Ab 7.1.2010 informieren wir Sie wieder täglich über alles Wichtige aus dem Bereich der Bildenden Kunst. Bis dahin haben wir nochmals eine kleine Auswahl an Videos aus dem Jahr 2009 für Sie zusammengestellt.

Video: Takehito Koganezawa - "polyrhythm" 4:04
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Video: Neues Museum Berlin 4:00
(Einspieldatum: 18.10.2009)
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Video: Berliner Botschaften Teil 3: Józef Robakowski - Polnisches Institut in Berlin 4:30
(Einspieldatum: 09.03.2009)
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Video: Janet Cardiff & George Bures Miller - The Murder of Crows, Hamburger Bahnhof Berlin 4:20
(Einspieldatum: 13.03.2009)
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Video: Axel Haubrok und Jonathan Monk - zwei Sammlungen an einem Ort 6:55
(Einspieldatum: 16.03.2009)
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Video: Temporary City - Ein Raum. Eine Struktur. Eine Reihe von Auflagen 5:00
(Einspieldatum: 18.05.2009)
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Video: Imi Knoebel - Neue Nationalgalerie Berlin (Teil 1) 5:05
(Einspieldatum: 22.05.2009)
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Video: Gilbert & George "Jack Freak Pictures" in der Galerie Arndt & Partner 8:25
(Einspieldatum: 13.06.2009)
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Video: Le Corbusier - Kunst und Architektur im Martin-Gropius-Bau Berlin 4:23
(Einspieldatum: 08.07.2009)
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Video: Modell Bauhaus Teil 1 5:33
(Einspieldatum: 21.07.2009)
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Video: Modell Bauhaus 2.Teil 5:25
(Einspieldatum: 22.07.2009)
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Video: Thomas Demand - Nationalgalerie 3:42
(Einspieldatum: 17.09.2009)
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Video: Scorpio´s Garden - Temporäre Kunsthalle 6:04
(Einspieldatum: 25.09.2009)
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Video: Nan Goldin - Poste Restante . Slide Shows / Grids im C|O Berlin 2:44
(Einspieldatum: 10.10.2009)
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Video: Robin Rhode im Gespräch 5:04
(Einspieldatum: 11.12.2009)
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Video: Zeigen. Karin Sander Temporäre Kunsthalle 3:58
(Einspieldatum: 05.12.2009)
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Weiteres zum Thema: Video



Museum für Gegenwartskunst in Siegen (09 / 01)


Inmitten der vielen Museumsgründungen der letzten Jahre im Bereich der zeitgenössischen Kunst wird dieses neue Museum in Siegen durch seine Organisation wie auch durch seine Konzeption und Zielsetzung eine neue Position in der deutschen Museumslandschaft besetzen. Neues Element ist hier das Konzept unterschiedlichster Kooperationspartner, sowie die einer privaten Initiative entsprungene Peter-Paul-Rubensstiftung zu einem Trägerverein. Alt bekannt ist dagegen der Umbau eines alten Gebäudes: ausführender Architekt war hier Josef Paul Kleihues. Er ließ das "Alte Telegraphenamt" durch einen zum Schlossplatz hin orientierten Bau erweitern und dem Neubau eine freigestellte Betonwand vorblenden, die als Videowand genutzt wird. Hierfür konzipierte Prof. Uwe Loesch (Kommunikationsdesigner aus Düsseldorf) ein kinetisches Zeichen, das, in eine schnelle Bildfolge verwandelt, als Filmschleife verwandt wird. Das Hauptanliegen des Museums besteht darin, die verschiedenen Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts zu beleuchten. Neben Fotografie und Film werden auch elektronische Medien wie Video und Computer, die ab den 60ern Einzug in die Kunstwelt hielten, gezeigt. Der Schwerpunkt der Erstpräsentation liegt ebenfalls in den 60er Jahren. Die Präsentation gliedert sich in einzelne Künstlerräume, die mitunter aus größeren Werkkomplexen bestehen und u.a. Arbeiten von Beuys, Kippenberger, Graham, Paik, Struth, Gursky, Becher und Sander beherbergen. Zudem ist die Sammlung Lambrecht-Schadeberg zu sehen. Die Privatsammlung enthält Hauptwerke der Träger des "Siegener Rubenspreises für zeitgenössische europäische Malerei". Ihr Ziel ist es, die Laureaten (Bacon, Geiger, Schumacher, Twombly) in repräsentativen Ensembles vorzustellen. So zeigt sich an diesem Beispiel, dass sich nicht nur die Museumsarchitektur in den letzten Jahren weiter entwickelt hat, sondern auch der Museumsbetrieb aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist.

Adresse:
Unters Schloss 1/ 57072 Siegen
Tel.: 0271-4057710

Internet:
http://www.kunstmuseum-siegen.de

Öffnungszeiten: Di. - So. 11-18 Uhr
Do. 11-20 Uhr, Mo geschlossen

Silke Lemmes für art-in.de

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Museum für Gegenwartskunst in Siegen (09 / 01)

  • Malerei ohne Malerei

  • 10 Jahre Videokunst-Förderpreis Bremen 2001

  • European Media Artists in Residence Exchange (7.5.02)

  • Highlights im Sommer in Hessen

  • Danica Dakic im Kunstverein Ulm

  • Nam June Paik - Wilhelm Lehmbruck Museum

  • Schwarzwaldhochstraße

  • hobbypopMuseum im Bonner Kunstverein

  • "40 Jahre: Fluxus und die Folgen"

  • "Der Berg" - Heidelberger Kunstverein

  • Sammlung Goetz - Interview mit Ingvild Goetz (Nov 02)

  • Der Akt in der Kunst des 20.Jhds

  • Schlussbericht Art Cologne 2002

  • Die Gewinner des internationalen medien-kunst-preises 2002:

  • SONIC YOUTH etc.: SENSATIONAL FIX - Kunsthalle Düsseldorf und im KIT (noch bis10.5.09)

  • Villa Merkel, Esslingen: "On Stage" (15.02.-30.03.03)

  • Westfälischer Kunstverein Münster: Michel François (15.2.-13.4.03)

  • Neues Forum für Kunst und Fotografie in Köln / Teil 4 (04.03.03)

  • European Media Art Festival (23.04.-27.04.03)

  • Sprengel Museum Hannover: Tamara Grcíc / Marcelo Brodsky (7.5.- 31.8.03)

  • Folkwang Museum: Sammlung Olbricht (bis 7.9.03)

  • Kunstmuseum Wolfsburg: Baustellen der Subversion-Update #7 (13.06 bis 23. 11.03)

  • Zwei Ausstellungen im Sprengel Museum Hannover (24.8.-2.11.03)

  • "Accessoiremaximalismus" in der Kunsthalle Kiel (29.8.-9.11.03)

  • I am Irene Andessner

  • Meldungen von der ART COLOGNE (5.9.03)

  • "Wings of Art – Motiv Flugzeug " in der Kunsthalle Darmstadt (16.9.-25.11.03)

  • Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung 2003 (26.11.03)

  • Markus Wirthmann in der Kunsthalle Göppingen (14.12.03 – 22.2.04)

  • Video - 25 Jahre Videoästhetik im NRW-Forum, Düsseldorf (24.1. - 18.4.04)

  • Clegg & Guttmann Portraits and Other Cognitive Exercises 2001–2012

  • Nam June Paik Award 2004 (28.1.04)

  • Sammlung Scharpff in der Staatsgalerie Stuttgart (20.3. - 13.6.04)

  • 15 Jahre Kunsthalle Göppingen (25.4. – 6.6.2004)

  • Frau Dr. Ingrid Leonie Severin, neue Leiterin des Museums für Neue Kunst Karlsruhe

  • Privatisierungen-Zeitgenössische Kunst aus Osteuropa in den Kunstwerken Berlin (16.05.bis 26.06.04)

  • Videodreams im Kunsthaus Graz ( bis 19.09.2004)

  • Die zehn Gebote - eine Kunstausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden (19.6.-5.12.04)

  • Ungleiche Platzverteilung / Exciting Europe in der GFZK, Leipzig (02.07.04 - 22.08.04)

  • Jürgen Ponto-Stiftung vergibt Stipendien für Bildende Künstler

  • Gegen den Strich - in der Kunsthalle Baden-Baden (17.7.-26.9.04)

  • Afrika Remix im museum kunst palast, Düsseldorf (24.7.-7.11.04)

  • Nam June Paik Award 2004 (Ausstellung PhoenixHalle / Dortmund: 4.9.-7.11.04)

  • ART COLOGNE 2004: Abschied als Aufbruch (28.10.-01.11.04)

  • Francis Alÿs - Walking Distance from the Studio - Kunstmuseum Wolfsburg 4.09.- 28.11.04

  • David Claerbout - Kunstbau Lenbachhaus, München (16.10.04 - 16.01.05)

  • Art Cologne 2004 - Abschlussbericht

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