STAYING ALIVE – KULTUR ÖFFNET


Eingabedatum: 02.05.2020

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Bereits seit Mitte März sind fast alle Kultureinrichtungen zum Schutz der Allgemeinheit vor dem Corona-Virus geschlossen – und sollen teilweise noch bis in den Sommer oder sogar darüber hinaus für Publikum geschlossen leiben. Dies war und ist ein wichtiger Schritt, die Ausbreitung des Virus zu dämpfen. Durch die Schließungen verarmt jedoch die Kulturlandschaft Deutschlands, Kunst und Kultur fehlen zunehmend als wichtige Bestandteile des öffentlichen Lebens. Darüber hinaus bilden die Kulturinstitutionen einen bedeutenden Wirtschaftssektor mit vielfacher Wertschöpfung, und die aktuelle Situation hat weitreichende Auswirkungen auf das finanzielle Überleben von über einer Million Menschen, die im Kulturbereich und ihm angeschlossenen Bereichen arbeiten.

Kulturinstitutionen Hannovers haben sich nun unter dem Motto Staying Alive – Kultur öffnet zusammengeschlossen und starten eine offene Kulturinitiative als gemeinsamen institutionsübergreifenden öffentlichen Auftritt in dieser unklaren und schwierigen Krisensituation.

»Öffnet« meint hier nicht allein die tatsächliche Öffnung der Häuser, da diese derzeit unterschiedlich erlaubt ist, sondern im metaphorischen Sinne den intellektuellen, sinnlichen sowie politischen Mehrwert, den Kultur generiert und somit Herz und Geist der Gesellschaft »öffnet«. Indem alle Kulturhäuser in Hannover das gemeinsame Motto an ihre Fassaden plakatieren sowie durch all ihre analogen und digitalen Kommunikationswege streuen, soll der Kultur eine starke Stimme verliehen und der Wert von Kunst in Krisenzeiten deutlich werden: Wenn wir heute nicht für die Kultur kämpfen, werden wir morgen keine haben.

Kunst und Kultur in all ihren Ausprägungen sind ein unverzichtbarer Teil des menschlichen Zusammenlebens. Gemeinsam und gleichrangig gestalten Theater und Opernhäuser, Museen, Kunstvereine, Gartenkunst, Orchester, Chöre, Musikfestivals, Bibliotheken, Stadtteilzentren oder Kunst- und Musikhochschulen und viele freie Kultur- und Kunstschaffende das weltweit bewunderte Kulturland Deutschland.

Hannovers Kultur erreicht Menschen in der ganzen Region und weit darüber hinaus und stehen, auch durch ihre wertvolle pädagogische Arbeit, dem immer diverser werdenden Publikum offen.

Auch die Politik kann die weitere Entwicklung nicht vorhersehen, und der Gesundheit muss vieles andere untergeordnet werden. Dabei muss dem Schutz der Kultur als Mittel des kollektiven Zusammenhalts jedoch ein wichtiger Platz neben Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft eingeräumt werden. Hierbei helfen klare Regelungen, die die Besonderheit des kulturellen Schaffens beachten und Solo- Selbstständige und freie Gruppen genauso im Blick haben wie institutionelle Einrichtungen.

Vor allem freiberufliche Künstler*innen stehen im Moment vor dem existenziellen Ruin. Regelungen einzelner Bundesländer greifen teilweise zu kurz, sind auslegbar oder regional unterschiedlich und darüber hinaus schwer vermittelbar. Es darf bei der Förderung kein Wettrennen um Rettungsfonds eröffnet werden. Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden, denn Kultur kann in variablen Besetzungen und mit viel Kreativität für alternative Formen auch in kleinen Formaten stattfinden. Kulturinstitutionen und freie Künstler*innen wollen ihren für die soziale und emotionale Gesundheit einer Gesellschaft unverzichtbaren und systemrelevanten Beitrag weiterhin leisten. Dafür müssen Verluste gemindert und so Härten ausgeglichen werden, die durch die zur Zeit noch mangelnde staatliche Unterstützung nicht aufgefangen werden und deren Langzeitwirkungen noch nicht absehbar sind.

Die aktuelle Krise darf die deutsche Kulturlandschaft nicht weiter beschädigen.
Die Initiative wurde aus folgenden Institutionen als offener Aufruf ins Leben gerufen:
Landesmuseum Hannover
Sprengel Museum Hannover
Kunstverein Hannover
Kestner Gesellschaft
Herrenhäuser Gärten
Musikhochschule Hannover
Museum Wilhelm Busch
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
Schauspiel Hannover
Staatsoper Hannover
Das Kulturdezernat der Stadt Hannover unterstützt diese Initiative mit seinen Institutionen und städtisch geförderten Einrichtungen.




Presse



  • New Heimat (Okt. 2001) im Frankfurter Kunstverein

  • Mäzene, Stifter und Sponsoren

  • Ein Portal der Europäischen Union

  • Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin (01 / 02)

  • Mai-Auktion Moderne & Gegenwart von Ketterer Kunst in Hamburg

  • ART COLOGNE - Daten & Fakten 2002

  • Kultur im digitalen Zeitalter

  • Nam June Paik - Wilhelm Lehmbruck Museum

  • Internationaler Kulturdialog - ifa

  • Ludwig Forum Aachen (07 / 02)

  • hobbypopMuseum im Bonner Kunstverein

  • Joan Miró im museum kunst palast in Düsseldorf

  • Zeitgenössische Kunst aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

  • Kulturstiftung des Bundes stellt neues Magazin und Projekte vor

  • NAM JUNE PAIK AWARD 02

  • SHOPPING - Die Ausstellung

  • TeleCity - Ausstellung im Bauhaus Dessau (-02.02.03)

  • MANGA | Deichtorhallen - Hamburg

  • Die Bundeskunsthalle in Bonn (11 / 02)

  • Heinz Mack im Wilhelm-Hack-Museum

  • Sprengel Museum Hannover: "Science + Fiction" ( - 9.3.03 )

  • Düsseldorf: RheinRuhrCity - die unentdeckte Metropole (noch bis 16.2.03)

  • Ulrich Erben in der Brandenburgischen Kunstsammlung Cottbus (-23.3.03)

  • Hartwig Piepenbrock, ein Interview mit dem Sammler (Jan 03)

  • Deichtorhallen: JAPAN - Keramik und Fotografie - Tradition und Gegenwart (31.1- 4.5.03)

  • M_ARS - Kunst und Krieg

  • Lenbachhaus / Kunstbau München: Olafur Eliasson (8.3.-15.6.2003)

  • Museum Bochum - Kunstsammlung: Zhang Huan (4.4.-15.6.03)

  • European Media Art Festival (23.04.-27.04.03)

  • ZKM: bankett. Metabolismus und Kommunikation (15.05. - 24.08.03)

  • Kunstpreis "blueOrange" (16.06.03)

  • RUSSISCH PARIS 1910-1960 im Van Der Heydt - Museum / Wuppertal (10. 08. - 26. 10.03)

  • Hochschulwettbewerb "digital sparks" 2003 ist entschieden

  • Urbane Strategien. Kunst für neue Stadtgebiete

  • "Accessoiremaximalismus" in der Kunsthalle Kiel (29.8.-9.11.03)

  • "In den Schluchten des Balkan" in der Kunsthalle Fridericianum, Kassel (30.8.-23.11.03)

  • Shortlist "blueOrange" (1.10.03)

  • Hip Hop und Zeitgenössische Kunst in der Villa Stuck in München (18.10.03 - 11.01.04)

  • "Adorno: Die Möglichkeit des Unmöglichen" im Frankfurter Kunstverein (29.10.03 - 4.1.04)

  • "Love/Hate" in der Ursula Blickle Stiftung (9.11.-14.12.03)

  • Moritz Götze "Berliner Geschichte"

  • 50.Biennale Venedig 2003(6.11.03)

  • Kuratoriumspreis des Mannheimer Kunstvereins (16. November - 21. Dezember)

  • Max Liebermann in der Kunsthalle Göppingen (23.11.03-21.3.04)

  • fuckin´trendy in der Kunsthalle Nürnberg (11.12.03-8.2.04)

  • Video - 25 Jahre Videoästhetik im NRW-Forum, Düsseldorf (24.1. - 18.4.04)

  • Gérard A. Goodrow zum Kölner Kunstmessen-Quartett im April 2004 (30.1.04)

  • Ästhetische Entwürfe in Ost und West - Warum ich in diesen Zeiten vom Schönen spreche 13.-15.2.04

  • KUNSTKÖLN 2004 / 21.4.-26.4. / wird von beispielhaften Sonderschauen begleitet (13.2.04)

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