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Studierende und Lehrende aus Weimar auf der Ars Electronica 2022

7. bis 11.9.22 | Bauhaus-Universität Weimar
Eingabedatum: 31.08.2022

Studierende und Lehrende aus Weimar auf der Ars Electronica 2022

In »You and I, You and Me« erkundet Mindaugas Gapševičius zusammen mit Maria Safronova Wahlström die Möglichkeiten der Kommunikation durch Elektrizität mittels Wearables. Foto: Bon Alog:bilder


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Mit insgesamt sechs Arbeiten aus unterschiedlichen künstlerischen Studiengängen der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren sich Studierende und Lehrende vom 7. bis 11. September 2022 auf dem renommierten Medienkunstfestival »Ars Electronica« in Linz. Die Installationen, Konzerte und Experimente sind in den Studiengängen Medienkunst / Mediengestaltung und Media Architecture entstanden.

Unter dem Titel »Patterns That Connect« bespielen die Akteur*innen im Rahmen der »Campus-Exhibition« der Ars Electronica einen eigenen Ausstellungsbereich. Vorgestellt werden Arbeiten, die den Planeten Erde als einen gemeinsamen Lebensraum sinnlich erlebbar werden lassen, um die Koexistenz mit Organismen aber auch Maschinen sinnhaft und erlebbar werden zu lassen.

In »Buffer Overflow the Mindframes!« präsentieren Studierende der Medienkunst / Mediengestaltung unter der Leitung von Alexander König ein live improvisiertes audiovisuelles Konzert mithilfe abstrakter Formen der Visualisierung und Programmierung. Das Konzert spielt mit popkulturellen Referenzen der digitalen Medien in den frühen 2000er Jahren.

Bo Liu stellt in seiner Installation »Invisible Land« mittels von Photogrammetrie und Augmented Reality eine Art gemeinsamen Lebensraum vor, der mit Flechten aus Weimar gefüllt ist. Aus menschlicher Sicht sieht die Flechte in ihrer natürlichen Umgebung so »gewöhnlich« aus, dass sie leicht übersehen wird. Tatsächlich aber spielt die Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen sowie Bakterien eine wichtige Rolle in der Umwelt und ist ein Indikator für Luftverschmutzung. Mithilfe der Arbeit möchte Liu das Bewusstsein für unsere Lebensräume und für die Notwendigkeit des Schutzes der Artenvielfalt schärfen.

»Homesick« von Dahye Seo ist eine audiovisuelle Installation, deren Hauptmaterial Wasser aus Anseong in Korea und aus Weimar ist, den zwei Städten, in denen die Künstlerin derzeit lebt. Die Medienkünstlerin nimmt die Bewegung von Mikroben im Wasser auf und wandelt diese in Echtzeit in Klangdaten, die einer experimentellen Musiknotation, einer Notenschrift, die musikalische Parameter grafisch festhält, folgen.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet Leon-Etienne Kühr in seinem Werk »Machine Culture«. Darin setzt er zwei KIs in einen Dialog, um eine Feedbackschleife zu provozieren. Ein von der ersten KI erzeugtes Bild wird von einer zweiten KI in Text umgewandelt. Dieses wiederum wird wieder in ein neues Bild übersetzt. Das Ergebnis ist eine KI-Rückkopplungsschleife, die konvergiert und auf die verborgene Maschinenkultur hinweist, die durch Daten und Training fortbesteht.

Zeinab Rahimi setzt sich in »Let’s Write Positive« mit negativen Kommentaren in sozialen Netzwerken auseinander. Die Studentin im Studiengang Media Architecture stellt eine Media-Station aus, an der negative Texte eingegeben werden können. Der*die Schreiber*in erhält unmittelbar eine direkte Rückmeldung über den Negativitätswert des Textes. Rahimi möchte mit ihrer Arbeit die Gesellschaft dazu ermutigen, eine positivere Sprache zu verwenden.

In »You and I, You and Me« erkundet Mindaugas Gapševičius zusammen mit Maria Safronova Wahlström die Möglichkeiten der Kommunikation durch Elektrizität. Mithilfe von Kleidungsstücken und Accessoires sollen die nicht wahrnehmbaren Verbindungen zwischen verschiedenen Akteur*innen in der Umwelt erfahrbar gemacht werden. Dabei werden die Sinne der Träger*innen durch elektrische Impulse stimuliert und beeinflusst. Die partizipatorische Veranstaltung lädt das Publikum ein, die Umwelt durch das Tragen von Schmuck, Schuhen und Kopfbedeckungen auf eine andere Art zu erleben.

Zur »Campus-Exhibition« der Ars Electronica werden Künstler*innen eingeladen, die mit einer internationalen Hochschule vernetzt sind, deren Lehrplan einen innovativen Ansatz zur Vermittlung von Medienkunst und Medienkultur verfolgt. Die Bauhaus-Universität Weimar ist regelmäßig federführend durch Prof. Ursula Damm, Professur »Gestaltung Medialer Umgebungen«, auf dem weltweit bekannten Medienkunstfestival vertreten.

Beteiligte Künstler*innen: Alexander König und Studierende, Bo Liu, Dahye Seo, Leon-Etienne Kühr, Zeinab Rahimi, Mindaugas Gapševičius und Maria Safronova Wahlström

Ars Electronica 2022
7. bis 11. September 2022
Kunstuniversität Linz
Hauptplatz 8, Erdgeschoss
4020 Linz (Österreich)
ars.electronica.art

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