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Neue Findungskommission der documenta 16 ist berufen

März 2023

Die Findungskommission hat die Aufgabe, wegweisende Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst einzuladen, sich für die Künstlerische Leitung der documenta 16 zu bewerben, und aus den präsentierten Konzepten das vielversprechendste Format auszuwählen. Die Berufung der Künstlerischen Leitung ist für Ende 2023 / Anfang 2024 angestrebt.
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Der Aufsichtsrat folgt mit der Besetzung der Kommission dem Vorschlag ehemaliger Künstlerischer Leitungen der documenta, die im November 2022 mit dieser Aufgabe betraut wurden: Catherine David (documenta 10, 1997), Roger M. Buergel (documenta 12, 2007), Carolyn Christov-Bakargiev (documenta 13, 2012) und Adam Szymczyk (documenta 14, 2017).
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Die Mitglieder der Findungskommission:

Bracha Lichtenberg Ettinger ist Malerin, bildende Künstlerin, Philosophin, Psychoanalytikerin und eine bahnbrechende Theoretikerin, deren Matrixial-Theorie seit mehr als drei Jahrzehnten die zeitgenössischen Bereiche Ethik und Ästhetik, kritische Studien, Kunsttheorie und Kunstgeschichte, Film- und Literaturwissenschaft sowie Feminismus beeinflusst hat. Sie lebt in Tel Aviv und Paris und hat ihre Werke in wichtigen Museen für zeitgenössische Kunst weltweit ausgestellt, darunter die Kochi-Muziris Biennale (2018), die Istanbul Biennale (2015), „Face à l'Histoire“ (1996) und „ELLES“ (2011), beide im Centre Pompidou, Paris. Derzeit nimmt sie an „Artists in a Time of War“ im Castello di Rivoli, Turin, teil, wo sie parallel auch eine Einzelausstellung präsentiert. Zu ihren Publikationen gehören: „Régard et éspace-de-bord matrixiels“ (1999), „The Matrixial Borderspace“ (2006), „Proto-ética matricial“ (2019), „Matrixial Subjectivity, Aesthetics, Ethics: 1990–2000“ (2020).

Gong Yan ist Absolventin der Ecole Nationale Superieur des Beaux-Art in Paris, Professorin am Shanghai Institute of Visual Art und ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift Art World. Seit 2013 ist sie die Direktorin der Power Station of Art. Gong Yan lebt in Shanghai.
Noch während ihrer Teilnahme als Künstlerin an der 6. Shanghai Biennale im Jahr 2006 wechselte sie in den kuratorischen Bereich und hat Ausstellungen kuratiert wie „Ordinary Architecture“ – The Chinese Pavilion in the 11. International Architecture Biennale in Venedig (2012, zusammen mit Yong-ho Chang und A Cheng), “Shinohara Kazuo” (2014), “Mobile Architecture: Yona Friedman” (2015), “Snacks” (2016), “PSA Collection Series Yu Youhan” (2017), “PSA Collection Series Li Shan” (2017), “Body Media” (2007 und 2017), “HON: Niki de Saint Phalle & Shen Yuan” (2018), “Hussein Chalayan: Archipelago” (2021/2022).

Ranjit Hoskoté ist Schriftsteller, Kulturtheoretiker, Kunstkritiker und Kurator, er lebt in Mumbai. Hoskoté ist Autor und Herausgeber von mehr als 30 Büchern, darunter Gedichtbände, Publikationen zur Kunstkritik, Kulturgeschichte, Übersetzungen und Anthologien. Zu seinen kuratorischen Projekten gehören die 7. Gwangju Biennale (2008), die er zusammen mit Okwui Enwezor und Hyunjin Kim kuratierte, und der erste indische Pavillon auf der 54. Biennale in Venedig (2011). 2023 wird Hoskoté Teil der Architekturbiennale in Venedig sein.

Simon Njami ist ein in Paris ansässiger unabhängiger Kurator, Dozent, Kunstkritiker und Romanautor. Njami war Mitbegründer und Chefredakteur von „Revue Noire“. Er war künstlerischer Leiter der ersten Kunstmesse in Johannesburg (2008), der Fotografie-Biennale in Bamako, der Dak'Art Biennale (2016/2018) und der São Paulo Biennale. Er war Ko-Kurator des ersten afrikanischen Pavillons auf der 52. Biennale von Venedig (2007).

Njami hat zahlreiche Ausstellungen kuratiert, darunter „Africa Remix“ (2004/2007), „The Divine Comedy“ im MMK – Museum für Moderne Kunst in Frankfurt, „SCAD“ in Savannah (beide 2014) und „The Smithsonian“ in Washington DC (2015), „Xenopolis“ in Berlin (2015), „After Eden, The Artur Walther Collection“ in Paris (2015), „Metropolis“ und „I is another“ (beide in Rom 2018), „The Studio“ im Rahmen der Kampala Biennale 2019, „This space between us“ in Las Palmas (2020) und „Materia Prima“ in San Giminiano (2021).

Kathrin Rhomberg ist Kuratorin und leitete von 1990 bis 2001 das Ausstellungsbüro der Secession in Wien und von 2002 bis 2007 den Kölnischen Kunstverein. Seit 2014 ist sie Vorstandsvorsitzende des Trägervereins der Kontakt Sammlung und dessen künstlerische Leiterin. Sie kuratierte u. a. Roman Ondak für den Tschechischen und Slowakischen Pavillon auf der 53. Biennale in Venedig (2009), die 6. Berlin Biennale (2010), Petrit Halilaj für den Pavillon der Republik Kosovo auf der 55. Biennale in Venedig (2013) und ko-kuratierte u. a. die Manifesta 3, Ljubljana (2000) und „Projekt Migration“, Köln, (2002–2006). Kathrin Rhomberg lebt in Wien und lehrt dort an der Universität für Angewandte Kunst.

María Inés Rodríguez ist Kuratorin und lebt und arbeitet in São Paulo und Paris. Von 2009 bis 2011 war sie Chefkuratorin am Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y Léon (MUSAC) in Spanien. Zwischen 2011 und 2013 war Rodríguez Chefkuratorin am Museo Universitario de Arte Contemporaneo (MUAC) in Mexiko-Stadt, wo sie die Ausstellungen, die Sammlung sowie die Öffentlichen Programme leitete. Zwischen 2014 und 2018 war Rodríguez Direktorin des CAPC Musée d'art contemporain in Bordeaux. Seit 2018 ist María Inés Rodríguez Curator-At-Large für moderne und zeitgenössische Kunst am Museu de Arte de São Paulo (MASP).

www.documenta.de

Presse





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