Key Chain + BIENALSUR. Behind Eyes
22.11.2025 - 15.02.2026 | Kunstverein Bielefeld
Eingabedatum: 21.11.2025

Wie ein Schlüsselbund mehrere Schlüssel vereint, lädt der Kunstverein Bielefeld jährlich regionale und internationale Akteur:innen künstlerischer Arbeitsfelder und kollektiver Praktiken ein, ihre Konzepte bei uns zu realisieren. In diesem Jahr kooperiert der Kunstverein mit der BIENALSUR, eine internationale Biennale für zeitgenössische Kunst in Lateinamerika. Seit ihrer Gründung 2016 durch die Universidad Nacional de Tres de Febrero (UNTREF) in Buenos Aires vernetzt BIENALSUR weltweit Institutionen und Künstlerinnen und fördert Diversität und Austausch. Die Biennale erstreckt sich gleichzeitig über 32 Städte in 16 Ländern und bringt mehr als 350 Künstler:innen und Kurator:innen von fünf Kontinenten zusammen.
Im Rahmen von Key Chain + BIENALSUR zeigt der Kunstverein die Gruppenausstellung Behind Eyes mit Arbeiten von Annabelle Agbo Godeau, Monika Czyżyk, Adrian Geller, Gabriela Golder, Sebastian Jefford, Anna Maria Maiolino und Dudu Quintanilha. Die Ausstellung nimmt Bezug auf das diesjährige Jahresthema des Kunstvereins „Auge“ und befasst sich mit Vorstellungen rund um das Sehen als vielschichtige kulturelle Praxis. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem imaginativen Raum, der sich hinter unseren geschlossenen Augen verbirgt. Ausgehend von der künstlerischen Praxis von Monika Czyżyk, die für die Ausstellung eine ortsspezifische Malerei in den Fenstern des Kunstvereins entwickelt hat, haben Schüler:innen des Gymnasiums am Waldhof den Ansatz der Künstlerin weitergeführt und die Fenster ihrer Schulaula – in direkter Blickachse zum Waldhof – künstlerisch gestaltet.
Neben Behind Eyes präsentieren in diesem Jahr Studierende der ehemaligen Klasse der Künstlerin Maximiliane Baumgartner unter dem Namen Memory Service ein gemeinsames Workbook mit dem Titel maxiOffset 60 g/m²: Pages of Care. Als vielfältig zugängliche Publikation und ortspezifische Setzung in den Räumen des Kunstverein Bielefeld entfaltet das Projekt Malerei als vielschichtiges Handlungsfeld und widmet sich der Fürsorge als künstlerischer Praxis und gemeinsamer Haltung.
Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, einen Blick auf unsere diesjährigen Jahresgaben 20025 | 2026 zu werfen, die im Foyer des Kunstvereins ausgestellt werden. Aus unserem diesjährigen Programm sind Arbeiten von Hedda Roman und Alex Wissel vertreten, deren Werke von einem medienübergreifenden Kunstverständnis geprägt sind und unseren Sinn für Wahrnehmung und Gegenwart auf besondere Weise herausfordern. Hinzu kommen malerische Positionen von Lars Rosenbohm, dessen gestisch-intuitive Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion oszillieren sowie Helene Appel, die das Alltägliche in präzisen Malereien neu sichtbar werden lässt. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Jahresgabe von Adrian Sauer, die der Künstler und Professor für Fotografie an der Hochschule Bielefeld eigens für den Kunstverein Bielefeld entwickelt hat. Einen weiteren fotografischen Beitrag erhalten wir durch Paul Niedermeyer, eine künstlerische Position, die im vergangenen Jahr im Rahmen von Key Chain vom artist-run space Linienstraße eingeladen wurde an der Ausstellung They are putting out apples, it must be fall teilzunehmen.
Im Rahmen von Key Chain + BIENALSUR zeigt der Kunstverein die Gruppenausstellung Behind Eyes mit Arbeiten von Annabelle Agbo Godeau, Monika Czyżyk, Adrian Geller, Gabriela Golder, Sebastian Jefford, Anna Maria Maiolino und Dudu Quintanilha. Die Ausstellung nimmt Bezug auf das diesjährige Jahresthema des Kunstvereins „Auge“ und befasst sich mit Vorstellungen rund um das Sehen als vielschichtige kulturelle Praxis. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem imaginativen Raum, der sich hinter unseren geschlossenen Augen verbirgt. Ausgehend von der künstlerischen Praxis von Monika Czyżyk, die für die Ausstellung eine ortsspezifische Malerei in den Fenstern des Kunstvereins entwickelt hat, haben Schüler:innen des Gymnasiums am Waldhof den Ansatz der Künstlerin weitergeführt und die Fenster ihrer Schulaula – in direkter Blickachse zum Waldhof – künstlerisch gestaltet.
Neben Behind Eyes präsentieren in diesem Jahr Studierende der ehemaligen Klasse der Künstlerin Maximiliane Baumgartner unter dem Namen Memory Service ein gemeinsames Workbook mit dem Titel maxiOffset 60 g/m²: Pages of Care. Als vielfältig zugängliche Publikation und ortspezifische Setzung in den Räumen des Kunstverein Bielefeld entfaltet das Projekt Malerei als vielschichtiges Handlungsfeld und widmet sich der Fürsorge als künstlerischer Praxis und gemeinsamer Haltung.
Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, einen Blick auf unsere diesjährigen Jahresgaben 20025 | 2026 zu werfen, die im Foyer des Kunstvereins ausgestellt werden. Aus unserem diesjährigen Programm sind Arbeiten von Hedda Roman und Alex Wissel vertreten, deren Werke von einem medienübergreifenden Kunstverständnis geprägt sind und unseren Sinn für Wahrnehmung und Gegenwart auf besondere Weise herausfordern. Hinzu kommen malerische Positionen von Lars Rosenbohm, dessen gestisch-intuitive Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion oszillieren sowie Helene Appel, die das Alltägliche in präzisen Malereien neu sichtbar werden lässt. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Jahresgabe von Adrian Sauer, die der Künstler und Professor für Fotografie an der Hochschule Bielefeld eigens für den Kunstverein Bielefeld entwickelt hat. Einen weiteren fotografischen Beitrag erhalten wir durch Paul Niedermeyer, eine künstlerische Position, die im vergangenen Jahr im Rahmen von Key Chain vom artist-run space Linienstraße eingeladen wurde an der Ausstellung They are putting out apples, it must be fall teilzunehmen.
29.10.2023 - 04.02.2024
Kunstverein Bielefeld
Welle 61, 33602 Bielefeld
Presse
Kontext
Einordnung:Das Programm spiegelt zentrale Tendenzen der Gegenwartskunst wider, die von Globalisierung und dezentralen Netzwerken geprägt sind, wie die Kooperation mit der lateinamerikanischen BIENALSUR verdeutlicht. Es zeigt eine deutliche Abkehr von der singulären Künstlerpersönlichkeit hin zu kollektiven, sozialen und partizipatorischen Praktiken („Memory Service“, Einbindung von Schüler:innen). Thematisch werden Wahrnehmung und Fürsorge als konzeptuelle, kulturelle Handlungsfelder verhandelt. Die genannten Werke erweitern klassische Gattungen wie Malerei und Fotografie durch ortsspezifische (Czyżyk), medienübergreifende (Roman/Wissel) und prozesshafte Ansätze. Die künstlerischen Positionen oszillieren dabei zwischen gestischer Abstraktion (Rosenbohm) und konzeptuell-analytischer Präzision (Appel, Sauer), was die stilistische Pluralität des aktuellen Kunstschaffens unterstreicht.






